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KubusVerein
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Berlin, den:

Dienstag, den 18. November 2008

Fünf Pankower Träger, die sich regelmäßig im "Pankower Bündnis für soziale und genossenschaftliche Unternehmen" zusammenfinden, haben gemeinschaftlich die Repräsentation auf dem "Pankower Wirtschaftstag" geplant und diese sowohl räumlich als auch inhaltlich aufeinander abgestimmt. So wurde gewährleistet, dass der Auftritt der beteiligen Pankower Träger im Bereich Arbeitsförderung Zusammenarbeit und Einigkeit signalisierte.
Kubus fokussierte sich dabei auf den Schwerpunkt der Arbeit mit Menschen, die mit erheblichen Vermittlungshemmnissen kämpfen. Wichtigste Ziele der Beschäftigung von sogenannten "Fallmanagement-Kunden" sind die persönliche Stabilisierung durch Schaffung eines geregelten Tagesablaufs, Neueinübung von grundsätzlichen Arbeitstugenden und Wiedererlangung des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit durch Erfolge bei der Bearbeitung und Fertigstellung von einfachen Produkten.
Bei Präsentation unserer Arbeit mit Langzeitarbeitslosen stellten wir auch dar, dass ein soziales Unternehmen, wie Kubus, ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor im Bezirk Pankow ist, sowohl für ansässige Unternehmen, als auch als Steuerzahler und Arbeitgeber für den Bezirk.

Zum Beginn der Veranstaltung hatten alle Beteiligten die Gelegenheit, sich kennen zu lernen und sich einen Überblick über die anwesenden Unternehmen zu verschaffen.
Nach einer kurzen Begrüßung verteilten sich die Beteiligten auf drei Gesprächskreise.
 
Gesprächskreis 1 zum Thema Überbetriebliche Ausbildung, kam zu dem Ergebnis, dass zukünftig aufgrund des zu erwartenden Wegfalles staatlicher Finanzierung, Bildungsträger und private Unternehmen enger zusammenarbeiten müssen, damit dieser für die betroffenen Jugendlichen wichtige Schutzraum erhalten wird.

Gesprächskreis 2 befasste sich mit den Möglichkeiten, die soziale Unternehmen der freien Wirtschaft auf dem Gebiet der Weiterbildung und Schulung zukünftiger Mitarbeiter bieten können. Eine engere Zusammenarbeit würde gewährleisten, dass in Arbeitsförderprojekten erprobte Mitarbeiter passgenau vermittelt werden können.

Gesprächskreis 3 kam zu dem Ergebnis, dass die Sozialen Betriebe wirtschaftlichen Unternehmen bei Innovationen; Kapitalbeschaffung, Personal und Rahmenbedingungen wertvolle Unterstützung leisten können, die diese Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeiten stärkt.

Die Ergebnisse der drei Gesprächskreise wurden in eine Podiumsdiskussion eingebracht, die durch Statements der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Frau Nehring-Venus, und des Pankower Bezirksstadtrats für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Herrn Dr. Nelken, eingeleitet wurde.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die zum Bedauern der Beteiligen hauptsächlich von Vertretern der sozialen Unternehmen besucht wurde.
Für die Zukunft steht der Versuch, die privatwirtschaftlichen Unternehmen verstärkt ins Gespräch einzubeziehen, ganz oben auf der Agenda.


Fallmanagement.pdf

plakat_Wirtschaftstag.pdf


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