DAS waschhaus-café
Aktive und selbstbestimmte Nachbarschaftsarbeit
in der Eugen-Bolz-Kehre 12 und für die Gropiusstadt
Kubus und ,sein' waschhaus-café
Im Januar 2009 bekamen wir den Betrieb eines Waschhauses zugesprochen.
In der Eugen-Bolz-Kehre 12 in Berlin/Gropiusstadt ist seitdem ein Nachbarschaftstreff entstanden, der durch uns begleitet zahlreiches für die Kiezbewohner anbietet.
Der Kieztreff soll die Selbstinitiative der Kiezbewohner fördern. Für uns sind die Ideen und Fähigkeiten der Bürger aus der Umgebung wichtig.
Ob Lesungen, Skatturniere; ob Cafénachmittag oder Ausflug - alles ist gewünscht.
Dabei legen wir viel Wert auf Integrationsarbeit. Kiezbewohner mit deutschem oder mit Migrationshintergrund sollen sich näher kommen, ob durch Spiel oder gemeinsames Kochen. Mehr übereinander erfahren für ein besseres Verständnis.
Gleichzeitig bauen wir ein soziales Netzwerk auf!
Besuchen Sie unsere Website.
www.das-waschhaus-cafe.de
Mit dem vorliegenden Konzept wird Kubus als Träger und Betreiber DAS waschhaus-café einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Beitrag zur integrativen Nachbarschaftsarbeit im Kiez leisten.
Das bedeutet, DAS waschhaus-café ist für alle Bewohner aus dem Kiez da!
Dazu werden möglichst viele Interessen, Fähigkeiten und Neigungen der Anwohner, von Projekten, Einrichtungen und Unterstützern des Kiezes und der Gropiusstadt insgesamt gebündelt und für gemeinsame Initiativen gewonnen.
Kubus gGmbH in Neukölln
Die Ansiedlung und dauerhafte Implementierung des größten Werkstatt- und BeschäftigungsZentrum (WBZ) in der Ziegrastraße im Jahr 2004 (zuvor waren wir
u. a. in der Juliusstraße) war eine logische Konsequenz angesichts der Dichte sozialer Probleme, die in Neukölln doppelt so hoch wie in der gesamten Stadt ist.
Wir bieten hier, in Kooperation mit zahlreichen öffentlichen und gemeinnützigen Partnern, Maßnahmen zur Senkung der Arbeitslosigkeit an und leisten mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten einen wichtigen Beitrag zur Behebung arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Probleme des Bezirkes.
Zudem verfolgten und verfolgen wir mit der Einrichtung des ersten Selbsthilfestützpunktes
1997 (Waschhaus Neukölln Friedelstr.) bis heute (N.U.S.S.- Nachbarschaftstreff Kienitzer Straße) vehement die Etablierung und Entwicklung sozialräumlich orientierter nachbarschaftlicher Strukturen und den Ausbau zielgruppenspezifischer individueller Hilfen für sozial Benachteiligte in Neukölln.
Die Gropiusstadt
Wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge ist jeder zweite Bürger der "Gropiusstadt" und insbesondere die Mieter im Wohnungsbestand der "Hilfswerk-Siedlung GmbH Evangelisches Wohnungsunternehmen in Berlin" älter als 50 Jahre.
Die Anzahl der Mieter, die öffentliche Transferleistungen erhalten, ist ebenfalls hoch.
Der kontinuierliche Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund erfolgt reziprok zum Auszug deutscher Bewohner. So entwickeln sich unbeabsichtigt Verdrängungsprozesse, die in Generationskonflikten, interkulturellen "Berührungsängsten", Ghettoisierung und Verarmung des Stadtquartiers münden.
Diesen Entwicklungen will Kubus entgegenwirken.
Mit der "Kiezhilfe" und der "Kiezstreife" begannen im September 2008 im Gebiet der Lipschitzallee/Gropiusstadt zwei soziale Projekte der Kubus gGmbH, die für mehrere Jahre dort tätig sein werden.
Sie reflektieren einen akuten Bedarf der Bürger an der Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls als auch an individueller sozialer Betreuung im Wohnbereich.
Grundüberlegungen
Kubus gGmbH versteht und lebt gemeinnützige "Nachbarschaftsarbeit" als sozialer Raum.
- für haupt- und ehrenamtliches Engagement
- für Kreativität, Selbsthilfe und Geborgenheit
- zur Förderung des friedlichen Miteinanders
- der Integration statt Ausgrenzung
- der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung
- der initiiert und nicht vorgibt
- mit hohem Maß an Verantwortungsgefühl, Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt
Dieses grundlegende Anliegen bildet die Basis für den Betrieb des Nachbarschaftstreffs.
Begegnungs- und Erlebnisstätte
Mit dem konzeptionellen Ansatz "selbstbestimmt und selbstverwaltet" wird den Bewohnern nichts "Vorgefertigtes" angeboten.
DAS waschhaus-café bietet Raum, sich zu treffen, zu reden, Kontakte zu knüpfen,
Spaß zu haben - auch ohne Programm.
Wir wollen helfen, nachbarschaftliches Zusammenleben zu fördern, die soziale Integration im freizeitlichen Alltag zu fördern und Barrieren abzubauen.
Die Räume stehen für Begegnung, Bildung, Information, Beratung und Betreuung zur Verfügung.
Ausgehend von den Bedürfnissen und Interessen der Bewohner planen die Akteure gemeinsam Angebote und Veranstaltungen, erstellen Programme und schaffen kulturelle Höhepunkte.
Kubus bringt dabei seine Kompetenzen im Bereich der Beschäftigung, Qualifizierung, Berufsorientierung, sozialer Beratung und Betreuung mit eigenen spezifischen Vorschlägen ein.
Ort für Migranten
"Nur wer sich gleichberechtigt fühlt, kann sich gleichberechtigt einbringen!" - die Philosophie der Kubus gGmbH.
Dieses Grundgefühl im tagtäglichen Erleben der Unterschiedlichkeit der Menschen gilt es auch im nachbarschaftlichen Miteinander zu erreichen.
Der Nachbarschaftstreff lebt die Unterschiedlichkeit der Anwohner mit Toleranz und Offenheit gegenüber jedem Neuen.
Ort des "Gropius- Netzes"
Beratungs- und Betreuungsangebote diverser Träger finden hier ihren Platz.
Anknüpfend am erreichten Arbeitsstand zur Gründung eines "Nachbarschaftsverbundes Gropiusstadt" werden Aufgaben konkretisiert, Ziele und Kriterien formuliert, Finanzierungsstrategien entwickelt und erste gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt. DAS waschhaus-café bietet sich als Sitz des Netzwerkes an und ist jederzeit bereit dazu.
Das Projekt wird gefördert von:



